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Prinzessin auf de… (Klimaschutz als L…): Da wird es einem ja ganz warum ums Herz.
liza (Klimaschutz als L…): Der Beitrag könnte von mir sein …
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+ 1 - 1 | § Nerivge Dinge des Alltags (4): Komplimente von Männern an Frauen

Komplimente sind gut. Leider werden sie etwas ungleichmässig verteilt. 5% der Bevölkerung erhalten ca. 98% aller Komplimente. Schuld daran ist die marktbedingte Überproduktion der Komplimentindustrie, will heissen: sabbernde Männer. Ich fordere kontinentübergreifende Komplimentkontigente und die Befreiung des Komplimentproletariats.

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+ 2 - 0 | § Einheitskrankenkasse

Im ersten Moment fand ich die Idee unbedingt unterstützenswert. Freier Wettbewerb ist ein Witz, wenn per Gesetz vorgeschrieben wird, dass alle Konkurrenten das identische Produkt anbieten müssen.

Doch dass sich mit einer Einheitskrankenkasse Geld sparen lässt, bezweifle ich. Obschon eigentlich gar kein Freund von Privatisierungen, nerve ich mich immer wieder darüber, wie Staatsangestellte arbeiten. Ich habe ehrlich gesagt keinen Bock darauf, dass kleine, agile Unternehmen durch ein schwerfälliges Bürokratiegeschwür ersetzt werden, dessen Mitarbeiter nicht das geringste Interesse daran haben, ihre «Kunden» (sprich: Zwangsversicherten) freundlich, schnell und kulant zu behandeln. Das Problem sehe ich allerdings weniger darin, dass hier ein Staatsbetrieb am Werk sein wird, sondern dass das Unternehmen einfach zu gross sein wird. Ich weiss nicht, wieso es immer heisst, Grossfirmen würden effizienter arbeiten. Ich mache andauernd die gegenteilige Erfahrung. In Grossfirmen gibt es jede Menge überbezahlte Leute, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als sich zu überlegen, wie man die internen Strukturen verändern könnte. Alle paar Monate wird alles über den Haufen geworfen, die Mitarbeiter, die eigentlich wüssten, welche Arbeitsabläufe sinnvoll wären und welche nicht, fragt keiner. Je grösser eine Firma, desto mieser die interne Kommunikation. Die externe sowieso.

Man darf ruhig auch wieder mal darauf hinweisen, dass der Grund für die Kostenexplosion im Gesundheitswesen keineswegs die Verwaltung der Krankenkassen ist. Schuld ist die Pharmaindustrie mit ihren sündhaft teuren Medikamenten. Roche und Novartis haben letztes Jahr je 9 Milliarden Reingewinn erzielt. Dieses Geld stammt von teuren Medis. Damit die Krankenkassen diese bezahlen können, müssen sie jedes Jahr die Prämien erhöhen. Indirekt stammen diese 9 Milliarden also von uns. Eine Einheitskrankenkasse ändert nichts an diesem Missstand.

Ich tendiere auf ein Nein.

+ 0 - 2 | § Nervige Dinge des Alltags (3)

Ich wollte nicht schon wieder nörgeln. Ehrlich. Aber die Tagesschau mit ihrem Beitrag über Krankenkassenausweise in Kreditkartenformat (Abgkrzt. KK in KK) hat mich auf die Idee gebracht. Ich-AG proudly presents: Kreditkartenkrankheit, Teil 3 der nervigen Serie.

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+ 0 - 2 | § Nervige Dinge des Alltags (2)

Im zweiten Teil unserer kleinen, aber unfeinen Serie möchten wir uns einmal (mehr) mit Lebensmittelverpackungen befassen.

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